+41 61 332 20 00 info@lexterna.ch

Verjährungsfrist Arbeitszeugnisanspruch

Das Bundesgericht hat unlängst entschieden, dass der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis der allgemeinen Verjährungsfrist von zehn Jahren (Art. 127 OR) unterliegt.

Der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis hat, ausser der vermögensrechtlichen Natur, keine Gemeinsamkeiten mit Lohnforderungen oder anderen Geldforderungen aus dem Arbeitsverhältnis, welche einer kürzeren Verjährungsfrist von fünf Jahren unterliegen (Art. 128 Ziff. 3 OR). Zudem würde eine zu weite Auslegung von Art. 128 Ziff. 3 OR einseitig zulasten des Arbeitnehmers gehen.

Verwandte Artikel

Pandemie und bestehende Verträge

Wie beeinflusst die Pandemie bestehende Verträge und was können wir aus Corona für neue Verträge lernen? Lesen Sie mehr in unserem Artikel. „bestehende Verträge“

Mehr lesen

Mietrechtlicher Fall Bundesgerichtsentscheid

Nachfolgender mietrechtlicher Fall gab Anlass zu einem neuen Bundesgerichtsentscheid, über den wir gerne informieren: Ein Mieter machte Mängel am Mietobjekt geltend und setzte dem Vermieter eine Frist zu deren Behebung […]

Mehr lesen

Keine Beschlagnahmung!

Im Urteil 1B_333/2020 vom 22. Juni 2021 entschied das Bundesgericht, dass gestützt auf Art. 264 Abs. 1 lit. d StPO Korrespondenz und Unterlagen mit Anwälten, welche in einem Anwaltsregister gemäss […]

Mehr lesen