+41 61 332 20 00 info@lexterna.ch

Lohnnachforderungen nach indirekter Lohnkürzung infolge Lohnzahlung in Euro rechtsmissbräuchlich

In zwei besonderen Fällen hat das Bundesgericht jüngst entschieden (Urteile vom 15.01.2019, BGer 4A_215/2017 & 4A_230/2018), dass die Lohnnachforderungen zweier Arbeitnehmer, die infolge eines nachteiligen Euro-Wechselkurses tiefer entlöhnt wurden, rechtsmissbräuchlich sind. Dies weil beide Arbeitnehmer zuvor in eine Vertragsänderung zur Auszahlung ihres Lohnes in Euro eingewilligt hatten, im Wissen um die nachteiligen Folgen des Euro-Wechselkurses sowie der Umstände, warum sich die Arbeitgeberinnen zu einer Vertragsänderung veranlasst sahen.

Die Frage der Diskriminierung nach dem Freizügigkeitsabkommen hat das Bundesgerichts infolge der Rechtsmissbräuchlichkeit der Lohnnachforderungen offen gelassen.

Hier zur Medienmitteilung des Bundesgerichts.

Verwandte Artikel

Anspruch auf Mietzinssenkung

Durch verschiedene Medien haben Sie in den vergangenen Tage sicher mitbekommen, dass gemäss Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) seitdem 3. März 2020 neu ein hypothekarischer Referenzzinssatz von 1.25 Prozent gilt (BWO […]

Mehr lesen

„Vorsorgeauftrag – mein zweitletzter Wille“

Am 27. Februar 2019 referierten Dr. Fabia Spiess und Ramón Eichenberger im Gemeindesaal Reinach BL zum Vorsorgeauftrag. Rund 120 Personen sind der Einladung des Altersvereins Reinach gefolgt und haben das […]

Mehr lesen

„Gut beraten, ist halb gewonnen“

Am “Start-up to go»-Event vom 23. Mai 2019 – einem Weiterbildungsgefäss des Business Parc – erhielten die Teilnehmer von den beiden Referenten, Dr. Fabia Spiess und Ramón Eichenberger, Partner der […]

Mehr lesen